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Stativ
Wir empfehlen dir, bei Gegenlicht ein Stativ zu benutzen. Du wirst dich nämlich schnell dafür entscheiden, mit verschiedenen Verschlusszeiten zu experimentieren, da sich das Licht (hauptsächlich draußen) schnell verändert. Schon eine kleine Bewegung der Kamera kann dazu führen, dass dein Bild bei längerer Verschlusszeit weniger scharf wird. Um dem entgegenzuwirken, solltest du deine Kamera auf ein Stativ setzen und die Bildstabilisierung deines Objektivs und deiner Kamera ausschalten.
Tipp – Du hast kein Stativ? Dann versuche deine Kamera auf einer Wand oder einer anderen festen Oberfläche zu platzieren. Benutze dann allerdings einen Bohnensack, mit dem du deine Kamera stützen kannst. Du kannst natürlich auch jederzeit ein Stativ anschaffen..
Wenn du mit Gegenlicht arbeitest, kann ein Aufsteckblitz eine gute Ergänzung sein, um zusätzliches Licht auf dein Motiv zu werfen. Diesen kannst du als Aufhellblitz verwenden, so dass du deine Schatten durch eine Belichtung von vorne erhellen kannst. Du kannst auch einen Foto Reflektor verwenden, um das verfügbare Gegenlicht oder den Blitz auf dein Motiv zu reflektieren. Foto Reflektoren sind leicht und mobil. Arbeitest du allein? Dann kannst du deinen Foto Reflektor an einem Stativ befestigen, damit du ihn nicht festhalten musst.
Tipp – Verwendest du einen Foto Reflektor? Dann probiere verschiedene Farben aus, um andere Effekte zu erzielen. Mit einem goldfarbenen Reflektor bekommt dein Bild ein wärmeres Glühen als mit einem silbernen Reflektor.
Porträtfotografie mit Gegenlicht kann eine ziemliche Herausforderung sein. Ohne zusätzliche Werkzeuge stößt man schnell auf das Problem eines korrekt belichteten Models mit einem überbelichteten Hintergrund oder eines unterbelichteten Models mit einem korrekt belichteten Hintergrund. Ist dein Ziel ein gut beleuchtetes Model und ein entsprechend belichteter Hintergrund? Dann wirst du schnell anfangen, mit einem Foto Reflektor oder Aufsteckblitz zu arbeiten. Auf diese Weise reduzierst du den Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrund. Außerdem ist es in der Nachbearbeitung möglich, einige Anpassungen an der Belichtung vorzunehmen.
Für ein Model ist die Gegenlichtfotografie meist angenehmer, weil man nicht direkt in die Lichtquelle schaut. Dadurch muss es seine Augen nicht zusammenkneifen. Das Gegenlicht verleiht den Konturen des Models zudem einen schönen Glanz und bringt mehr Tiefe in dein Foto. Dadurch entsteht oft ein wunderschönes Leuchten entlang der Haare (auch Haarlicht genannt) und die Belichtung hat meist einen weicheren Effekt am Model.
Würdest du trotzdem lieber Gegenlicht ohne Hilfsmittel aufs Bild bringen? Dann kannst du das Gegenlicht nutzen, um Silhouetten einzufangen. Auf diese Weise kannst du die Konturen eines Models (aber auch anderer Motive wie Landschaften) durch den erhöhten Kontrast, der durch das Gegenlicht entsteht, deutlich sichtbar machen. So entstehen kraftvolle Bilder, in denen sich das Motiv deutlich vom Hintergrund abhebt.
Tipp - Willst du eine Silhouette fotografieren? Dann versuche einen möglichst ruhigen Hintergrund zu verwenden, um die Aufmerksamkeit auf dein Motiv zu lenken und arbeite mit einem niedrigen ISO-Wert, um Rauschen in deinem Bild zu vermeiden.
Belichtung
Bei Gegenlicht passiert es oft, dass der helle Hintergrund den Belichtungsmesser deiner Kamera stört. Die Kamera führt dann eine Belichtungsmessung durch, bei der das Motiv so hell wie der Hintergrund erscheint, was dazu führt, dass die Verschlusszeit verkürzt wird und der Sensor weniger Licht bekommt. Das Ergebnis ist eine Silhouette vor einem korrekt belichteten Hintergrund. Willst du, dass sowohl der Vorder- als auch der Hintergrund mit richtiger Beleuchtung gut sichtbar sind? Dann musst du mit Belichtungskompensation arbeiten.
Die Einstellung der Belichtungskorrektur funktioniert bei jeder Kamera anders. Du kannst den ISO-Wert, die Verschlusszeit und/oder die Blende selbst einstellen. Am besten wirfst du einen Blick in das Handbuch deiner Kamera. Normalerweise findet man diese Punkte unter den Blenden- und Verschlusszeiteinstellungen oder im sogenannten P-Modus. In der Regel ist es nicht nötig, im M-Modus (manuellen Modus) zu fotografieren.
Belichtungsmesser
Belichtungsmessung
Deine Kamera kann das Licht, das auf den Sensor fällt, auf verschiedene Arten messen. Jede Einstellung sorgt für ein anderes Belichtungsergebnis. Bei der Gegenlichtfotografie ist die gängigste Messweise die Spotmessung. Dabei zieht deine Kamera bei der Messung nur den mittleren Teil des Bildes in Betracht. Mit einer Spotmessung kannst du also eine präzise Auswahl vornehmen. Die Spotmessung kommt der Lichtmessung mit einem externen Belichtungsmesser am nächsten. Die Matrixmessung, auch Mehrfeldmessung genannt, misst auch die Lichtstärke außerhalb des Mittelpunkts deines Bildes. Diese Einstellung, bei der die Kamera eine durchschnittliche Belichtung auswählt, wird üblicherweise verwendet, wenn der Fokus auf dem Bild als Ganzes liegt. Zum Beispiel bei der Landschaftsfotografie. Zu guter Letzt kannst du die Zentrumsmessung verwenden. Dies ist eine Kombination aus Spot- und Matrixmessung. Die Kamera misst die Mitte des Bildes und einen kleinen Bereich um das Zentrum herum.
Die manuelle Fokussierung ist oft der beste Weg, um das Bild, das du vor Augen hast, einzufangen. Benutze die Live-View-Funktion deiner Kamera, denn der Blick durch den Sucher kann dein Bild manchmal leicht verzerren. Bei der Gegenlichtfotografie ist es also ratsam, im A- oder M-Modus zu arbeiten.
HDR
Lens Flare


Tipp – Gefällt dir der Lens Flare-Effekt und würdest du ihn gerne selbst zu deinen Fotos hinzufügen? Dazu gibt es verschiedene Zubehörpakete, die deinen Fotos Lens Flare-Effekte verleihen, ihnen einen sommerlichen Look mitgeben oder die Sichtlinie in deinem Bild verbessern.
Was muss man tun, um Lichtspuren einzufangen?
Schritt 2: Stelle die Kamera ein Suchst du nach einem Startwert? Dann starte in im Auto- oder im A(p)-Modus und mache ein Foto, um diese Werte als Grundlage für deine Einstellungen zu verwenden. Stattdessen kannst du auch den Spotmeter deiner Kamera verwenden und diese Einstellungen im manuellen Modus als Ausgangspunkt nehmen. Du kannst dich auch dafür entscheiden, direkt mit einer Blende zwischen F/2.8 und F/5.6, einem ISO-Wert um 100 und einer Verschlusszeit zwischen 1/100 und 1/640 zu beginnen.
Schritt 3: Mache Testfotos Nimm mehrere Testbilder auf, um mit den Einstellungen zu experimentieren und verschiedene Blickwinkel und Positionen auszuprobieren. Passe beispielsweise den Weißabgleich an, um deine Bilder lebendiger zu machen.
Was tun, um Lichtspuren festzuhalten?